BattleBoi Basti in Völklingen

Bericht, Blog, Unterwegs

So hohen Besuch hatte Völklingen selten – zumindest aus der Rap-Szene. Der VBT-Finalist und Youtube-Star BattleBoi Basti (BBB) gastierte am Samstag, dem 14. Juli im Völklinger P7. Aber zunächst mal ein paar Begriffserklärungen. Das VBT ist das Videobattleturnier, das seit Anbeginn der Zeit existiert, um genauer zu sein seit 2009. BBB schaffte es dieses Jahr bis ins Finale, schied aber in der letzten Runde gegen Weekend aus.

Aber dass Basti rappen kann, hat er natürlich im P7 unter Beweis gestellt. Er trat im Rahmen von Girls meets Singles Vol.3 in Völklingen auf. Es reisten natürlich auch wieder ein paar Wahnsinnige aus ganz Deutschland an. Und damit meine ich nicht Kaiserslautern, sondern Hamburg. Auch eine Art von Qualitätsnachweis. Als er dann schließlich mit dem ersten Teil seines Auftritts fertig war und nachdem ich gefühlte tausend Fotos von ihm mit seinen Fans geschossen hatte, bekam ich die wunderbare Gelegenheit mich mit ihm Backstage zu unterhalten.
Aber es war schon ein komisches Gefühl. Jemanden kennzulernen, der Millionen von Klicks auf Youtube  generiert hat, und den man eigentlich auch nur von brillanten HD-Videos kennt. Es ist immer interessant die Person hinter jemanden kennen zu lernen. Genauso war es bei Basti. Als ich dann mal die erste Aufregung, Freude und Ehrfurcht von mir abgeschüttelt hatte, war ich so frei und fragte ihn ein paar Dinge. Obwohl es mir schon ein wenig unangenehm war, ihn in seiner Pause mit komischen Fragen über sein Wirken zu belämmern. Doch entgegen meine Erwartungen war Basti, der im echten Leben Stefan heißt, sehr aufgeschlossen und war ganz Ohr.
Ich fragte wie er denn mit all dem Trouble um seine Person zu recht käme und wie man allgemein damit umgeht das man eine gewisse Art Berühmtheit für viele Leute darstellt. Insbesondere das ewig lange Fotoshooting, das wir gerade hinter uns hatten beeindruckte mich – Und ich stellte fest ihn auch. Selbst auf dem Splash sei nicht so viel los gewesen – zumindest fotomäßig gesehen.
Aber ich will hier gar kein Interview niederschreiben – dafür war ich viel zu sehr in Ekstase, diese Situation zu erleben – ich erinnere mich sowieso nicht an korrekten Wortlaut. Aber ich und Basti redeten noch eine Runde miteinander, er erzählte mir von seinem Tonstudio in Berlin, seinen anstehenden Auftritt in Mannheim und von seinem Leben als BattleBoi Basti.
Aber eine Frage brannte mir natürlich noch auf der Zunge. Ich wollte unbedingt wissen wie er und Weekend sich eigentlich verstehen, und ob das mit dem Battle-Rap die Realität widerspiegelt, oder doch eher nur etwas Show ist. Und meine Vermutung bestätigte sich. Battle-Rap heißt eben lange  nicht dass man sein Gegenüber verabscheut oder gar hasst. Im Gegenteil. Sonst wären die beiden wohl auch auf keinen Fall zusammen auf dem Splash aufgetreten.
BBB bei seinem Auftritt im P7
Jedenfalls wurde mir an dem Abend klar – hinter jedem Image steckt auch noch ein Mensch. Hinter Basti, und wen er noch alles verkörpert steckt eben auch ein Stefan. Und ich muss sagen er gefällt mir mindestens genauso gut wie der 12-Jährige Battlerapper, der gerade aufgetreten war. Es ist unheimlich interessant zu erfahren, was alles hinter solch einem Image steckt. Was wir auf Youtube sehen, das ist nur ein Bruchteil von dem, was wir erfahren. Hinter all dem steckt so viel Arbeit, von Texten, Lyrik, Stilmittel, Video, Schnitt, Tonstudio und vor allem Dingen steckt dahinter auch Geld.
Als dann die Pause vorbei war, ging es noch einmal kurz auf die Bühne – Basti war schon etwas müde, verständlich nach einer Anreise aus dem schönen Berlin und einem tollen ersten Teil. Aber auch seine End-Performance meisterte neben seinen beiden mit angereisten Kollegen bravourös, VBT-Titel inklusive. Dannach gab es noch eine Einlage von zwei lokalen Nachwuchstalenten – Tista-Idee und Bulldosa. Nach der Show ist vor der Show. Während draussen wieder der DJ  am Werk war, gab es Backstage einen gelungenen Abend zu feiern, Veranstalter, Basti und Freunde inklusive – und meine Wenigkeit natürlich.
Ich und Basti Backstage
Man unterhielt sich noch ein bisschen, verkaufte ein paar T-Shirts, damit wieder Geld in die Kassen floss, und auch noch der ein oder andere Fan schaute vorbei, der sich mit Basti unterhalten wollte. Und selbst nach der recht anstrengenden Performance war er sich nicht zu Schade dafür.
Abschließend war dieses Event ein echter Meilenstein für alle Beteiligten. Der Club war ziemlich voll, der Veranstalter war vollends zufrieden, Basti hat so viel Resonanz von seinen Fans (unter anderem von Fans aus Hamburg!(HAMBURG!)) erhalten, und ich durfte mich noch ein bisschen mit ihm unterhalten und den Abend auf Bildern festhalten. Alles in allem war damit jeder zufrieden. Besonderer Dank an dieser Stelle natürlich an BBB bzw. Stefan, S!tt Events, die das alles ermöglichten, und an meine Nachtallee-Kumpanen.
Die Gallerie zu dem Abend findet man übrigens hier.
Außerdem vorbeischauen:

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