Der neue kranke Mann am Bosporus?

Europa, Geschichte, Kommentar, Politik, Türkei

Einst galt das Osmanische Reich als Weltmacht, expandierte schier ungebremst in alle Himmelsrichtungen, und stand schon vor den Toren der westlichen Großmächte. Doch das Reich, das des öfteren sogar bei Wien anklopfte, drohte durch innere Spannungen und Konflikte zu zerfallen. Als die einstige Weltmacht immer mehr bröckelte, brauchte es nicht lange und das Kind bekam von den europäischen Mächten einen Namen: der kranke Mann am Bosporus war geboren.

Ab durch’s Land: Traben-Trarbach

Deutschland, Fotografie, Geschichte, Unterwegs

Es ist ja heutzutage gängig geworden in seiner freien Zeit so weit wie möglich das Weite zu suchen. Die Reisen führen manch einen um den halben Globus, zu völlig fremden Kulturen und in eine völlig andere Welt. Doch die liegt manchmal auch direkt um die Ecke, ohne dass wir es eigentlich merken – gut manch einer mag sagen, dass man in Deutschland doch auf keine fremde Kultur findet. Dem empfehle ich beispielsweise die saarländischen Lande – beispielsweise für einen Sprachkurs nach Primstahl oder einen Kulturschock auf der Marpinger Kirmes.

Diakoniepraktikum Bad Kreuznach – 13.08.2012 bis 15.08.2012

Geschichte, Unterwegs

Bad Kreuznach calling

Diakoniepraktikum Bad Kreunach 2012


Ankunft und Einrichtung

Am 13.08 war es wieder soweit das traditionelle Diakoniepraktikum in Bad Kreuznach durchzuführen. Was man dafür braucht sind natürlich neben einer Hand voll Konfirmanden, wir waren insgesamt 30 an der Zahl, auch Zugtickets. Also auf an den Bahnhof – und schon ging es nach Bad Kreuznach. Natürlich musste ich mir vorher noch die Zeit kaufen – damit ich wenigstens ein wenig intellektuell wirke.  Nach einer recht kurzen Fahr hatten wir dann auch schon unser Ziel erreicht – einen maroden und baufälligen Bahnhof. Also erst mal über zwei Holzüberführungen zum Bahnhofsvorplatz. Zu meinem Bedauern hatte natürlich auch die Bahnhofschenke dicht gemacht.

Und vor dem Bahnhof erreichte uns schon das nächste Problem. Viel Gepäck, viele Konfirmanden und natürlich der berühmt berüchtigte Berg lagen zwischen uns und der Jugendherberge. Und als wir uns großzügig und gnädig erweisen wollten, indem wir ein paar Taxis zu bestellen, machte uns die Inkompetenz der Taxifahrer natürlich ein Strich durch die Rechnung. Nun gut, es gab zum Glück ja auch noch Busse.
 Aber vorher machte ich mich mit zwei meiner Mitarbeiterfreunde auf dem Weg in den Supermarkt – um die Vorbereitungen für den gemütlichen Abend zu treffen. An der Käsetheke kristallisierte sich dann jedoch auch mein Unvermögen heraus – ich überließ die Wahl der Käsesorten eine Französin die unmittelbar neben mir stand, und der netten Frau hinter der Käsetheke. Als die Diskussionen über den besseren Brie dann jedoch ausarteten, und wir nur ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung hatten, entschloss ich mich die nette Dame aus Frankreich ihres Amtes zu entheben, und mir einfach eine Tüte Käse mitzunehmen. Ich weiß – wahnsinnig spektakulär, von Käse und Franzosen.
Wir schafften es natürlich dann rechtzeitig zum Bus. Also wirklich. Alsbald wir dann auch in der Jugendherberge ankamen, ging es dann wie gewöhnlich zum Abendessen. Nachdem wir dann unsere  Bettdeckenmatratzenüberzugskontrollgänge gemacht haben traf man sich im Tagungsraum und besprach den Ablauf für die nächsten Tage. Die Konfirmanden freuten sich natürlich über die Ankündigung den berühmt berüchtigten Berg hinabzusteigen um die Kreuznacher Diakonie, das eigentliche Ziel des Ganzen, besuchen zu können. 
Um den Lehrgehalt dieses Beitrages ein wenig aufzuwerten sehe ich es als meine Pflicht die Geschichte hinter der Diakonie ein wenig anzureißen und ein paar Eckdaten zu nennen.

Die Geschichte der Diakonie

Die Gleise erinnern heute an die Deporation
von Behinderten aus der Kreuznacher Diakonie

Schon in der Apostelgeschichte wurden sogenannte Almosenpfleger erwähnt, die sich innerhalb der Gemeinde um die Sozialarbeit in jeglicher Hinsicht innerhalb der Gemeinde kümmerten. Abzuleiten ist das Wort „Diakonie“ aus dem griechischen, was so viel wie „Dienst“ bedeutet. Im 19. Jahrhundert lebte der Begriff der Diakonie neu auf – durch die zahlreichen Kriege und die große Anzahl gefallener Soldaten kam es innerhalb der Bevölkerung zu einem Frauenüberschuss. Da zur damaligen Zeit Frauen recht benachteiligt waren, und kaum Aussichten auf eine Chance in der Gesellschaft hatten, machte es sich Theodor Fliedner zur Aufgabe diesen Frauen eine Aufgabe in der Gesellschaft  zu geben.  Die neu gegründete Diakonissenschaft kümmerte sich um all die sozialen Probleme, die innerhalb der Bevölkerung auftreten – insbesondere nach dem Krieg.

Andere folgten Fliedners Pionierarbeit auf diesem Gebiet und richteten ähnliche Einrichtungen ein. Friedrich von Bodelschwingh kümmerte sich um Epileptiker, Johan Hinrich um verwahrloste Jungen und Adolph Kolping um Handwerksburschen. Diakonische Arbeit ist also vielseitig. In Bad Sobernheim vereinte Hugo Reich viele Bereiche der Diakonie, indem er dort 1889 das 2. Diakonissenmutterhaus errichtete und somit auch den Grundstein für die Kreuznacher Diakonie legte.
Nachdem wir den Konfirmanden abends also einen kleinen Überblick über die Diakonie gaben, waren diese für den nächsten Tag natürlich gerüstet und vorbereitet. Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Kreuznacher Diakonie. Ihr Gelände hat man sich wie ein kleines Stadtviertel vorzustellen, in dem es so ziemlich alles gibt, was die Diakonie brauch – ein eigenes Kraftwerk inklusive. 

Kreuznacher Diakonie heute – Ein Rundgang

Das Mutterhaus

Wir machten den klassischen Rundgang, der bei Diakoniekirche begann. Man erkannte sofort die Anpassung an behinderte Menschen – es gab Rampen und Schiebtüren soweit das Auge reichte. Vor der Kirche erinnerte aber auch ein Mahnmal die NS-Vergangenheit und an das NS-Regime in Deutschland, unter dem viele Behinderte deportiert wurden und letztlich auch getötet wurden. Weiter ging es mit dem Mutterhaus, das zu gleich auch noch als Feierabendhaus dient. Das Feierabendhaus kümmert sich um die verbliebenen Diakonissen, die ihren Dienst abgeleistet haben und nun ihren „Feierabend“ auf Lebenszeit feiern.

Die Diakoniekirche in Bad Kreuznach

Man muss wissen, der Beruf der Diakonisse stirbt aus – gerade weil man nur Verpflegung, Unterkunft und ein geringes Taschengeld erhält. Um die Diakonie jedoch weiter unterhalten zu können, nehmen heute Diakone und Diakoninnen diese Aufgaben wahr und werden dafür auch bezahlt.
Jedenfalls ging es dann weiter mit unserer Tour. Neben dem Diakoniekrankenhaus und seiner Kapelle sahen wir unter anderem noch den Kindergarten, die Schule, die Behindertenwerkstätten, und verschiedene andere Einrichtungen. 

Fußmarsch nach Bad Münster

Die Ebernburg

Schließlich stand wieder die Rückreise zur Jugendherberge an, wo wir uns nach dem Mittagessen schon für unsere nächste Etappe rüsteten – die Wanderung über den Rheingrafenstein nach Bad Münster am Stein-Ebernburg. Vom Rheingrafenstein genoss man eine tolle Aussicht bei nahezu wolkenlosem Himmel , von dem man die gegenüberliegende Ebernburg und den Rotenfels erkennen konnte– die paar Kilometer die hinter uns lagen hatten sich also schon gelohnt.   

Aber es ging natürlich weiter. Nachdem wir unsere Fähre über die Nahe organsiert hatten, besuchten wir Bad Münster, sein Kurhaus und eine Gaststätte, in der wir unseren Durst löschten. Anschließend gab es noch ein Eis. Als wir dann wieder alle Konfirmanden eingesammelt hatten ging es zurück nach Kreuznach, vorbei an den Salinen und Gradierwerken.

Aussicht vom Rheingrafenstein über Bad Münster

 Das Kurhaus in Bad Münster

In Bad Kreuznach waren wir schließlich dann doch noch human genug gewesen um uns allen einen Bus zur Jugendherberge zu können. Und schon gab es wieder Abendessen. Im Anschluss folgte dann verschiedene Spiele, um die Jungen und Mädchen müde zu machen. Genützt hat das leider alles nichts, wie wir bei der Gestaltung unseres gemütlichen Abends merkten. 

 

 

  Rückreise

Und am nächsten Morgen war dann alles schon wieder so gut wie vorbei. Nach dem Frühstück und der Reinigung der, mittlerweile nach Buttersäure riechenden, Zimmern gingen wir noch ein Rollenspiel an. Jede Gruppe bekam eine Behinderung zugeteilt und musste sich überlegen, wie man sich das Leben leichter gestalten kann. Und viele gute Beiträge sorgten für mehr Verständnis bei den Konfirmanden in Bezug auf Behinderte.
Dann rief die Zeit der Abreise. Also nahmen wir unser Gepäck in die Hand und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Also der Bus brachte uns da natürlich hin. Wie liefen natürlich zu Fuß. Wie gewohnt durch den maroden Bahnhof in den Zug und nach Hause. 

Fazit:

Ich habe schon aufgehört zu zählen wie viele Male ich nun schon in Bad Kreuznach war. Aber bis jetzt hat es sich immer gelohnt. Gerade auch um daran erinnert zu werden, dass es nicht nur uns gibt, sondern auch noch Menschen, die nicht das Glück haben ohne Einschränkungen ihr Leben zu bestreiten. Und dass es zum Glück Menschen gibt, die diesen helfen.
Nebenbei ist die Aussicht vom rheingrafenstein einfach toll, und auch Bad Kreuznach ist an sich ein schöner Fleck Erde. Man kann nicht oft genug nach Kreuznach fahren.

Unterwegs in Mainz – 30.03.2012 bis 01.04.2012

Blog, Geschichte, Unterwegs
Konfirmandenabschlussfahrt nach Mainz

Aufbruch in die Pfalz

Am Freitag hieß es auf nach Mainz. Der Zug wartete schon erwartungsvoll auf unsere Ankunft im Saarbrücker Hauptbahnhof. Nachdem wir dann etwas über der Zeit am Bahnhof in Saarbrücken ankamen, da noch einige Besorgungen erledigt werden mussten, ging es auch schon los. Eine Armada von 40 Leuten beanspruchte schließlich ein ganzes Zugabteil für sich. So viel zur Hinfahrt – viel Landschaft und viel Gleise inklusive. Natürlich musste diesmal auch der Macht der Gewohnheit entgegengewirkt werden, um nicht in unserem Zweit-Domizil, Bad Kreuznach, übernachten zu wollen. Aber auch das wurde glorreich gemeistert. 
Schließlich kamen wir dann erst mal gegen 16:00 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof an. Und schon hier zeigt sich die Pracht dieser Stadt. Einfach schön. Und auch der ausgeklügelte ÖPNV brachte uns schnell an unser Ziel – die Jugendherberge in Mainz. Unmittelbar neben dem Volkspark gelegen. Primärziel war nun die Sicherstellung der Kalorienzufuhr gewesen, also hieß es Betten beziehen und ab zum Essen. Das hat auch alles wunderbar geklappt. Aber wir waren natürlich wieder nicht allein – eine Horde von postapokalyptischen asiatischen Sektengurus Mitgliedern der Religionsgemeinschaft „seicho no le“, vorwiegend aus dem asiatischen Raum stammend, waren auch anwesend. Tischmanieren lehrte ihr Kredo jedenfalls nicht, aber was will man machen – andere Länder andere Fritten.
Als dann endlich das mit dem Essen geklärt war ging es schon wieder an die Arbeit. In unserem 10m² großen Tagungsraum wurden dann in drei Gruppen die Fürbitten formuliert. Und das klappte wunderbar aufgrund der vorhandenen Kreativität der Konfirmanden und dem tadellosen Formulierungstalent unsererseits. Danach endete der Abend an der Bar, und es wurde über weitere Aktivitäten beraten.

Mainz wird erobert

Der Mainzer Dom in seiner vollen Pracht
Am nächsten Tag nach dem Frühstück mit unseren Freunden aus Asien ging es auch schon durch den besagten Volkspark, vom Berg runter in die Stadt. Vorbei an einem Fulminaten Gebäude, das vorwiegend aus Glas bestand, und natürlich der Bahn gehörte. Jedoch weiter im Plan – in der Stadt angekommen bemerkte man schnell, dass Wochenmarkt ist, dort wo sich viele Menschen um Obst, Gemüse und Gewürze streiten. Natürlich sah man zwangsläufig auch das prachtvolle Mainzer Theater. Auf unserem Weg lag unter anderem auch der Holzturm, der Mainz im 15. Jahrhundert als Stadtturm diente. Aber auch die Mainzer Augustinerkirche lag auf dem Weg, und wir konnten sie zumindest von außen betrachten. Ein Stück weiter durfte man dann noch St. Johannis betrachten. 
Nach diesen kleineren Bauwerken ging es dann direkt in den Mainzer Dom, sprich St. Martin und St. Stefan. Heute stellt der Dom eine dreischiffige romanische Basilika dar, hat aber die anderen Epochen keinesfalls übergangen und weist heute noch gotische und barocke Elemente in den Anbauten auf. Nach diesem kleinen Ausflug in  Sachen Architektur ging es in die Kirche. Auch hier erkannte man wieder typische Elemente, wie das Kreuzrippengewölbe, oder das Kreuzgratgewölbe. Nachdem dann Langhaus, Ost- und Westchor besichtigt waren, ging es in die Krypta. Nach dem Ausflug in den Untergrund ging es wieder an die frische Luft – den Kreuzgang. 


Danach wurde noch fiberhaft nach Geldautomaten gefahndet. Ich splitterte mich schließlich mit drei weiteren ab und erkundete den Wochenmarkt. Geldautomaten fand ich jedoch erst auf dem Rückweg und musste durch halb Mainz eilen, um wieder Anschluss zu finden. Die Orientierung hat ausnahmsweise mal funktioniert. 

Entdeckung der Mainzer Schätze aus Schifffahrt und Buchdruck

Zurück in der Jugendherberge gab es natürlich erst mal wieder Gourmet-Essen á la carte. Und nachdem wir dann eine Stunde alles zur Besinnung komme ließen, ging es wieder 3 km in die Stadt, den Berg hinunter – mittlerweile kannte man das Procedere. Aber bevor wir uns auf den Weg in die Innenstadt machten ging es zunächst in das Museum für antike Schifffahrt. Dort gab es erst mal eine persönliche Führung für den Mitarbeiterkreis, der Rest vergnügte sich zu hauf in der Spieleecke. Nachdem wir dann grandiose Modelle und Rekonstruktionen antiker Schiffe sahen, ging es zum Highlight – dem Gutenberg Museum.
Das Gutenberg-Museum bietet jedem was – iPhone-Fantikern genauso wie 70-Jährigen Technik-Legasthenikern. Nachdem wir uns schließlich durch die Geschichte des Buchdrucks durchgekämpft hatten und diverse Buchdruckmaschinen betrachten durften, ging die Reise weiter in das oberste Stockwerk, dort wo Typografie das Thema war. Aber auch Zeitungen aus längst vergangenen Tagen, wie der „Völkische Beobachter“ oder der „Panzerbär“ lagen aus, wie auch Zeitungen aus jüngeren Jahren. Und was für das Gutenberg-Museum natürlich nicht fehlen darf, ist die Gutenberg Bibel, die in zwei Bänden erschien. Das Museum verfügte also über anderthalb Gutenberg Bibeln. Eine wurde noch zur Zeit der Reichsmark für 8000 RM gekauft, die andere vollständig für 3,6 Millionen D-Mark.
Danach ließen wir dann die Horde von 30 Konfirmanden auf die Mainzer Innenstadt los, während die einen des Mitarbeiterkreises sich eine Auszeit von Konservierungsstoffen und undefinierbaren Estern gönnten und die nächste Dönerbude suchten. Ich hingegen genoss den Ausblick aus dem Dom Café.
Fertig mit dem Kaffee fing es auch schon an zu regnen – nichts desto trotz ging es zurück zur Jugendherberge. Dort haben wir noch alle schnell etwas gegessen, zumindest die, die noch konnten, und dann ging es schon weiter im Programm. Nachdem wir aus dem Essenssaal vor den Anhängern der Religionsgemeinschaft flüchten konnten, saßen wir uns wieder ins unserem 10m² großen Tagungsraum und suchten systematisch nach Konfirmationssprüchen – also wir nicht, sondern die Konfirmanden. Damit fertig ging die Planung für den gemütlichen Abend wieder los. 
Unsere Kunsbegabten haben den Flipchart für sich entdeckt
Aus unseren Erfahrungen der letzten Tage wussten wir, dass wir etwas zu essen brauchten, das nicht nur den Kalorienbedarf deckt, sondern auch für den Magen verträglich ist. Also bestellten wir uns eine Pizza – so verwöhnt wie wir sind. Und das war so ziemlich das Beste was wir an dem ganzen Wochenende zu Essen bekamen. Neben unseren beliebten Orangegetränk Oranka, das die Restbestände von Instant-Orangensaft der DDR wiederspiegelt.  
Aber egal – der nächste Morgen, und Gottesdienst stand an. Nach dem Frühstück wurde alles Gepäck im tagungsraum zwischengelagert – und wir machten uns auf den Weg in die benachbarte Kirche. Nun gut, es glich eher einer Taufparty als einem Gottesdienst, aber Schluss endlich war es doch auch recht amüsant. Nun ging es wieder zurück in die Jugendherberge.
Dort angekommen gab es dann noch die obligatorische Feedback Runde, und wir waren schließlich selbst überrascht, dass wir keine große Quengelei wegen der langen Wegstrecken hörten. Alles in allem hat es den meisten wohl ganz gut gefallen, was ja wieder umso erfreulicher ist.  
Schließlich ging es mit dem Bus zum Bahnhof, an dem ich verzweifelt nach einer Zeitung suchte. Nachdem ich dann noch zwischen Der Zeit und dem Spiegel hin und her gerissen war, war ich umso froher, einer Zeitung in der Hand zu haben. Im Zug wurde dann der große Zeit Bildungstest gemacht, und es stellte sich heraus, dass ich gar nicht so ungebildet bin. Gegen 17:00 kamen wir dann endlich in Saabrücken an.
Fazit: Mainz ist eine wunderschöne Stadt und mehr als eine Reise Wert – also wird dort auf jeden Fall wieder eine Reise hingehen, denn ich hab bis dato doch nur einen Teil sehen können.