Der Jahresrückblick 2018

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Das morbide Gesicht der Wälder, der weiße Schimmer, der über den kargen Baumkronen liegt, regt doch immer wieder zu Ende des Jahres dazu an ein wenig innezuhalten und das Jahr zu resümieren. Ein blasser Ausschnitt dessen, was die letzen 365 Tage im Gedächtnis hängen blieb, von Freude und Trauer, vom Erfolg und Scheitern. Und je älter man wird, desto mehr muss man nachdenken, ob dieses und jenes denn im letzten Jahr passiert ist oder doch schon wieder drei Jahre her ist.

Georgian roof battens

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The last glimmer of sunshine lies above the cobbled street, which is surrounded by more or less decaying buildings. The roadsides are lined with cows and sheeps, here and there is a shepherd, old women look down from their wooden balconies. A man breaks up fragile roof battens in front of his house by using the channel grate of the street as a lever. He calls us and asks if we want to use his toilet in the garden. We end up in his four-meter-deep cellar.

Georgische Dachlatten

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Der letzte Sonnenschimmer liegt über der gepflasterten Straße, die von mehr oder minder verfallenden Gebäuden umringt wird. Die Wegränder sind gesäumt von Kühen und Schafen, hier und dort findet sich ein Schäfer, alte Frauen schauen stutzig von ihren Holzbalkonen herab. Ein Mann zerlegt vor seinem Haus brüchige Dachlatten, indem er den Kanalrost in seiner Straße als Hebel benutzt. Er ruft uns herbei und fragt ob wir seine Toilette im Garten benutzen wollen. Wir enden in seinem vier Meter tiefen Keller.

Gamarjoba Georgien – Ankunft bei Freunden

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Ein Lichtermeer rückt näher umgeben von tiefen Schwarz. Die Marmara See bestimmt über die Silhouette Istanbuls, nur hier und dort leuchtet eines der riesigen Containerschiffe am Highway des Bosporus. 2013 bot sich mir dieser faszinierende Blick zuletzt – auf die Stadt mit tausend Namen, die die Brücke Europas nach Asien bildet. Mein Ziel bleibt diesmal allerdings ein anderes: die Hauptstadt Georgiens südlich des Kaukasus.