Ein Sturm zieht auf – Teil II

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Teil 1 – Die Erklimmung des Monte Rotondo verpasst?

Blitzendes Glücksspiel

Die Blitze erhellen die tiefschwarze Nacht. Der Donner lässt uns einen schummrigen Schauer über den Rücken laufen, der Wind zieht uns durch die Zeltwand bis ins Mark. Wir sind mitten in einem Unwetter – es wird lange dauern, bis sich die ersten Sonnenstrahlen wieder blicken lassen. Und es ist recht ungewiss, ob wir den Morgen noch erleben. Wir befinden uns auf einer der höchsten Ebenen Korsikas, ungeschützt, neben einem See. Als brächte uns der Rum und der Platzmangel im Zelt nicht schon genug ins Schwitzen müssen wir nun ernsthaft um unser Leben fürchten.

Ab durch’s Land: Traben-Trarbach

Deutschland, Fotografie, Geschichte, Unterwegs

Es ist ja heutzutage gängig geworden in seiner freien Zeit so weit wie möglich das Weite zu suchen. Die Reisen führen manch einen um den halben Globus, zu völlig fremden Kulturen und in eine völlig andere Welt. Doch die liegt manchmal auch direkt um die Ecke, ohne dass wir es eigentlich merken – gut manch einer mag sagen, dass man in Deutschland doch auf keine fremde Kultur findet. Dem empfehle ich beispielsweise die saarländischen Lande – beispielsweise für einen Sprachkurs nach Primstahl oder einen Kulturschock auf der Marpinger Kirmes.

Parcours über den Wolken

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Teil 2 – Das Felslabyrinth des Quiraing

Für alle Nachzügler, die den ersten Teil „The Lookout“ verpasst haben.

Ein Gastbeitrag von Max Schmidt | Pixelkeller

Kalt, nass und windig – drei Worte, die den September in Schottland mit erstaunlicher Präzision beschreiben.Dieser Gedanke schießt und in Dauerschleife durch den Kopf, als wir frierend dem Trauerzug der Autos hinter der nächsten Kurve verschwinden sehen.

Parcours über den Wolken

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Teil 1 – The Lookout

Der nasse Wind peitscht gegen die Jacken, die Schutz bieten sollen. Der matschige Boden lässt die Füße entgleisen. Ein Fels ist der einzige Schutz vor den stürmenden Böen, die mit einem Wolkenbruch aufgezogen sind. Jeder Ton verstummt im prasselnden Regen. Von einem auf den anderen Moment können die sich Naturgewalten im Angesicht der schroffen Felslandschaft der Isle of Skye offenbaren. So auch bei dem Aufstieg zum Old Man of Storr – einem Wahrzeichen der schottischen Insel.